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Schule Strengelbach: Rund um die Zeitung Redaktionsstress im Schulzimmer Vom 15. bis 19. Oktober trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der Schule Strengelbach in einer Projektwoche zum Thema Zeitung. sa. Unterschiedlich waren wohl die Erwartungen der jungen Kursteilnehmer am Anfang der Woche. Schon am Montag hiess es einen Sprung ins kalte Wasser machen und eintauchen in die Welt der Zeitung. Kursleiterin Susanne Angliker und Roger Brändli, ihr ehemaliger Chef beim „Seetaler Bote“, führten uns ein in die Kunst des Journalismus. Rauchende Köpfe und zwei fertige und ein paar halbfertige Artikel waren das Resultat dieses ersten, sehr informativen Tages. viele Eindrück vor Ort Sozusagen in den Ausseneinsatz ging es dann am Dienstag. Die Reise führte nach Adligenswil, wo die Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten eine ganz tolle Führung bei Ringier Print geniessen konnten. Der Fachmann Albert Schützinger zeigte und erklärte den Strengelbacher Schülern den Betrieb und beantwortete Fragen. So manche Augen wurden grösser angesichts der riesigen Druckermaschinen oder der durch die Halle schwebenden Zeitungen. – Der Mittwoch gehörte ganz dem „Zofinger Tagblatt“. Chefredaktor Beat Kirchhofer opferte trotz Wahlhochsaison zwei Stunden, um den Schülern ihre Regionalzeitung vorzustellen. Nach einer Einführung zum „Zofinger Tagblatt“ erklärte er den Druckprozess und führte die Schar in die Druckerei, wo sie beobachten konnten, wie die Zeitungsseiten rasend schnell durch die Maschine liefen. Ein sehr informativer Teil über die Redaktionsarbeit und ein toller Wettbewerb schlossen den Besuch ab. Zurück im Schulzimmer begannen die jungen Schreiberlinge unter Hochdruck mit Nachberichten. selber Zeitung machen Schreiben, korrigieren, kürzen war dann auch am Donnerstag und Freitag das Motto. Das Ziel der Woche war eine eigene Zeitung, eine ganze Seite im „Zofinger Tagblatt“ sowie die Berichterstattung über andere Ateliers der Projektwoche Strengelbach im „Tintenklecks“. Fast wie auf einer richtigen Redaktion ging es dann auch im Schulzimmer zu an diesen Tagen: Ausschwärmende junge Journalisten auf der Jagd nach Bildern und Informationen, der Kampf um den guten Titel, Texte verfassen, Wörter zählen und Texte anpassen, Legenden suchen und vieles mehr meisterte die talentierte und fleissige Gruppe ganz toll. Alles in allem eine gelungene Projektwoche!
Hausen am Albis: 2. Albis Classic mit Ranch-Trail
Am Samstag, 30. Juni fand auf der Palominoranch in
Hausen am Albis ein kleines Westernturnier statt. 16 Paare mussten in
einem Ranch-Trail Nervenstärke zeigen. Die Fuchsstute Curly löste die
Aufgaben souverän und verhalf ihrer Reiterin Andrea Roggo zum Sieg und
Silvan Roggo zu Rang 3. OK-Präsident Lex Masson und sein Team konnten
sich freuen einen vollauf gelungenen Anlass organisiert zu habe.
sa. Auf Grund
einer Anfrage entschied OK-Präsident Alexandre Masson dieses Jahr zum
zweiten Mal ein kleines Westernturnier auszuschreiben. Mit Hilfe von
Lilian Schley, Barbara Kaehr, Corinne Rutz und der Familie Heinzer
gelang ein gemütliches, familiäres Turnier, welches sowohl
Turnieranfängern wie auch bewährteren Paaren Gelegenheit gab zu einem
Start in einer Ranch-Trail Prüfung. Dieser Trailparcours beinhaltet
Aufgaben aus der Rancharbeit. Los ging es mit einer Gehorsamsübung, wo
das Pferd stillstehen musste, während sein Reiter einen grellen
Regenmantel an- und wieder auszog. Weiter ging es über eine Wippe und
durch einen Wassergraben zum Tor. Anstatt auf die Weide ging es durchs
Tor in das Viereck, wo verschiedene Übungen mit und über Stangen
Spannung bis zum Schluss Noch einmal ganz gehörig aufgemischt wurde die Rangliste von den letzten drei Paaren. Der hübsche Paintwallach Red Freckeld Linus löste mit seiner Reiterin Katrin Grolimund die Aufgaben so locker und perfekt, dass Speaker und OK-Präsident Alexandre Masson das Paar am liebsten das lebendige Kälbchen in der Nachbarweide hätte einfangen lassen, um es ihnen nicht zu leicht zu machen. Auch der Wurf auf die Dummy-Kuh gelang im ersten Anlauf. Als einzigen Schönheitsfehler hätte man dabei die Art, wie das Lasso aufgewickelt wurde ansehen können. Noch eine kleine Spur souveräner zeigte sich anschliessend das aus Bibern kommende Paar Andrea Roggo auf Curly. Lachend und scherzend überwand die Reiterin auf ihrer tollen Freibergerfuchsstute Curly ein Hindernis nach dem anderen, konnte sogar aus der Zeitung vorlesen, während ihr Pferd völlig cool einfach dastand und der Dinge harrte, die da noch kommen sollten. Ein harmonisches schönes Bild während dem ganzen Parcours. Auch dem Publikum war klar, dass der Sieg wohl entweder an dieses oder das vorherige Paar gehen würde. Aber auch der zuletzt startende Silvan Roggo machte seine Sache gut. Obwohl er Curly schon ein halbes Jahr nicht mehr geritten hatte, machte die Stute mit und trug ihn zum 3. Schlussrang. Erst anlässlich der Rangverkündigung am Abend löste sich das Rätsel um den Sieg: gewonnen hatte Andrea Roggo, knapp vor Katrin Grolimund.
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Benefizkonzert des Gospelchors Hitzkirch mit Strengelbacher Musikklassen Gemeinsam sind wir stark Dieses Gefühl und die Freude an der Musik, dem Gesang kam auch beim Publikum an, anlässlich des Benefizkonzerts, welches am Freitag, 4. Mai in der reformierten Kirche Strengelbach stattfand. Der Hitzkircher Gospelchor und fünf Musikklassen der Oberstufe Strengelbach sangen gemeinsam für die Kinderkrebshilfe. sa. 102 Personen habe er gezählt, meinte ein Journalist nach dem Konzert, ob das möglich sei. Ja, es war eine stattliche Schar von Sängerinnen und Sängern, welche am Freitag gemeinsam vor das Publikum trat. Ein tolles Gefühl auch für die Leiterin des Gospelchors Hitzkirch, welche die gemeinsamen Lieder dirigierte. „Es war erstaunlich und packend, wie alle mitgemacht haben. Ich konnte sie richtig gut führen in Tempo und Dynamik. Es hat alle mitgerissen, so gemeinsam zu musizieren“, meinte Margrit Leisibach nach dem Konzert. Und auch die Initiantin und Musiklehrerin der Strengelbacher Klassen, Susanne Angliker, strahlte vor Freude. Die grosse Arbeit mit den Schülern hatte sich sicher für alle gelohnt, die jungen Sängerinnen und Sänger hatten ihr bestes gegeben, um mit dem erfahrenen Chor musizieren zu können. eine einmalige Erfahrung
Sowohl die
Mitglieder des Gospelchors Hitzkirch, wie auch die Schüler waren sich am
Schluss einig: dieses Konzert war für alle eine Eine Schnecke für die Kinderkrebshilfe Vom Gospelchor und dem begeisterten Publikum angesteckt stimmten die sechzig Schülerinnen und Schüler anschliessend wieder mit ein in „This little light of mine“. So ein Licht wollten die Chöre mit dem Konzert und der daraus resultierenden Kollekte auch bei den krebskranken Kindern entzünden. Ein am Konzert noch leerer Check in Form des Signets der Kinderkrebshilfe Schweiz, einer riesigen Schnecke wurde an Frau Setz übergeben, die Präsidentin der Elterngruppe Aarau. „O happy day“ ertönte es dann. Ein bekannter Gospel, vom Publikum mitklatschend begeistert aufgenommen, wo Schülerinnen und Solistinnen aus dem Gospelchor mit weitern Solis glänzten. Für den grossem Applaus bedankten sich der Gospelchor Hitzkirch, die Schülerinnen und Schüler, die Instrumentalisten der Oberstufe, Hansruedi Zeder am Keyboard und die beiden Dirigentinnen mit einer Zugabe, bei der auch das Publikum mitsang: „Kumbaya“.
Benefizkonzert für Kinder-Krebshilfe Schweiz Gospelchor Hitzkirch musiziert mit Schülerchor Am Dienstag, 3. April reiste der Gospelchor Hitzkirch ins Aargau zur ersten Gesamtprobe mit fünf Strengelbacher Oberstufenklassen. Gemeinsam probten sie für ein Benefizkonzert, welches am 4. Mai in der reformierten Kirche in Strengelbach stattfindet. Der Erlös geht an die Kinder-Krebshilfe Schweiz. sa. Schon seit Anfang des Schuljahres steht die Idee fünf Musikklassen von Susanne Angliker, Herlisberg zu einem gemeinsamen Singprojekt zusammenzuführen. Dank der spontanen Bereitschaft und Mithilfe des Gospelchors Hitzkirch, der unter der Leitung von Margrit Leisibach Hausheer steht, findet nun am Freitag, 4. Mai, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Strengelbach ein Benefiz-Konzert statt. Auf dem Programm stehen Gospelgesang und Afrikanische Lieder, teils nur von den Schülern aus Strengelbach oder nur vom Gospelchor Hitzkirch vorgetragen. Aber auch mit gemeinsamen Werke wie „This little light of mine“ oder „O Happy Day“ werden über 100 Sängerinnen und Sänger das Publikum erfreuen. Erste gemeinsame Probe Am Dienstag, 3. April fand nun die erste gemeinsame Probe statt. Der Gospelchor Hitzkirch reiste dazu extra aus dem Seetal an und bedankte sich bei den Schülern mit Pausengetränken für die Einladung. Ziel war es, die einzeln eingeübten Lieder zusammenzusetzen. Viele Schülerinnen und Schüler erlebten zum ersten Mal, wie toll ein solches Gemeinschaftserlebnis mit einem so erfolgreichen Chor sein kann. Auch für den Gospelchor Hitzkirch sei es ein Novum mit so vielen Oberstufenschülern zusammen aufzutreten, meinte die Präsidentin des Chores. Nach der Probe waren beide Seiten beeindruckt. Der Chor war sehr erfreut darüber, was die Schülerinnen und Schüler schon erarbeitet hatten und applaudierte den jungen Sängerinnen und Sängern nach ihren Solostücken. Die Gesichter einiger Schülerinnen und Schüler spiegelten zum Teil fast ehrfürchtiges Staunen, als sie dem vollen Sound des Chores lauschten, welcher mit viel Schwung einen Teil seiner Solostücke präsentierte. Begleitet werden die Hitzkircher und Strengelbacher Sängerinnen und Sänger vom Pianisten Hansruedi Zeder und Schülerinnen und Schülern auf ihren Instrumenten. Spende an krebskranke Kinder Der Vorschlag, das Geld der Kinder-Krebshilfe Schweiz zu spenden, kam aus den Reihen der Schüler. Der Gospelchor Hitzkirch hat sich bereit erklärt gratis an diesem Projekt teilzunehmen und die Jugendlichen zu unterstützen. Es lohnt sich auch für Seetaler Musikfreunde dieses Datum schon jetzt zu reservieren, damit der grosse Gemeinschaftschor vor voller Kirche singen und möglichst viel Geld an die Kinder-Krebshilfe Schweiz überwiesen werden kann. Ein Konzertbesuch lohnt sich auf jeden Fall!
Mehr Infos über den Gospelchor Hitzkirch unter www.gospelchor-hitzkirch.ch |
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Grundkurs Mentales Training für Pferdesportler Und jetzt nur noch anwenden… Achtmal trafen sich Pferdesportlerinnen und Pferdesportler in Herlisberg und Oftringen zu einem Grundkurs in Mentalem Training. Ziel war es Techniken kennen zu lernen, mit denen man „störende Nebenerscheinungen“ rund ums Pferd und Reiten angehen konnte. sa. Mit verschiedensten Anliegen meldeten sich die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer im Herbst für den achtwöchigen Grundkurs in Mentalem Training für Pferdesportler an. Ob Dressur-, Spring- oder Westernreiter spielte auch in diesem Kurs keine Rolle. Im Gegenteil! Es war sehr interessant Erfahrungen auch mal über die eigene Sparte hinaus austauschen und nicht nur von der Kursleiterin Susanne Angliker, sondern auch von den anderen Kursteilnehmern profitieren zu können. ein mentaler „Werkzeugkoffer“ Mit dem Erlernen und Üben des Alphazustands wurde das erste Werkzeug ins Köfferchen gelegt. Ziel dieser Grundkurse in mentalem Training ist es den Kürslern einen Koffer voller Techniken und Ideen mitgeben zu können, welche ja nach Situation eingesetzt werden. Die Ruhe finden zu können auch in stressigen Wettkampfs- oder Alltagssituationen ist die Grundvoraussetzung für alle weiteren Übungen und Techniken. Sich mit allen Sinnen eine Situation vorher vorstellen oder einen Ablauf reiten zu können, ohne tatsächlich im Sattel zu sitzen, macht so manche Situation mit seinem Pferd um vieles leichter. Mittels Vorstellungsübungen und mentalen Reisen wurde dies immer wieder geübt. Alte Muster? Zieht man immer am Zügel vor dem Oxer oder atmet man nicht mehr über dem Sprung? Reitet man rückhaltig, wenn die verhassten Kühe nur schon weit entfernt friedlich auf der Weide grasen? Auch solche automatische Muster, welche immer wieder auftauchen, auch wenn man sich hundertmal sagt, man wolle das heute anders machen, wurden im Kurs angegangen. Mittels Selbstsuggestionen programmierten die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer so manches lästige „Mödeli“ um, sodass es ihnen und ihrem Pferd in der neuen Saison sicher leichter fallen wird, ihr Ziel anzugehen. Nervös im Viereck oder Parcours? Gestört durch die Mitkonkurrenten oder Zuschauer, welche missgünstig den eigenen Ritt verfolgen? Auch dieses Problem, welches einige Kürsler mitbrachten, wurde im Kurs angegangen und damit ein weiteres Werkzeug ins Köfferchen gelegt. Dass das Gelernte nun geübt und vor allem auch angewandt werden muss, war am Ende des Kurses Ende Dezember allen klar. Mentales Training hext keinen Sieg herbei, es erhöht jedoch die Chancen zu einem Erfolg massiv und wird nach Aussage der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Kurses in Zukunft ein wertvoller Teil des Trainings werden. Ab Ende Februar beginnt ein neuer Grundkurs für Pferdesportler.
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Elemental Acupressure: zweiter Jahrgang Programm abgeschlossen „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt!“ Im Dezember haben zwei weitere Absolventinnen des zweijährigen Studienprogramms von Elemental Acupressure die Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Auch 2007 gibt es ein grosses Angebot an Kursen, welche auch einzeln besucht werden können. sa. Das Studienprogramm von Elemental Acupressure, welches seit 2004 angeboten wird, steht jedermann offen. Es enthält verschiedene Kurse, von Basiskursen bis zu anspruchsvolleren Element Kursen, und gibt den Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, ihr Verständnis für die Fünf Elemente Akupressur, die Shiatsu Massage und die Energiearbeit zu erlernen und vertiefen. Man kann alle Kurse besuchen und auf ein Zertifikat von Elemental Acupressure hin arbeiten, oder man bucht nur die Kurse, die einen interessieren. Reingerutscht und hängen geblieben Von den zahlreichen Kursbesucherinnen und –besuchern der einzelnen Kurse gibt es immer wieder einige, die sich entschliessen das ganze Programm zu besuchen und die Abschlussprüfung in Angriff zu nehmen. So ging es auch Ursula Meyer, einer der Absolventinnen der Abschlussprüfung im Dezember 2006: „Ich bin eigentlich reingerutscht“, berichtete die erfolgreiche Absolventin lächelnd. „Ich habe damals die Ausschreibung für den Grundkurs „Shiatsu für Pferde“ gelesen. Da ich schon einen Einführungskurs für Menschen besucht hatte, war die Neugierde gross, wie man das für Pferde anwenden kann. Der Grundkurs in Solothurn hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich auch immer mehr für Akupressur interessiert. Es ist wie eine Spirale, wenn Du mal angefangen hast: je mehr Du weißt, desto interessanter wird es. Deshalb habe ich die Ausbildung fertig gemacht.“ Man sollte noch ein Leben haben, um das alles zu verstehen. Es sei ein riesiges Gebiet, aber sehr interessant und es gehe immer weiter, führte Meyer weiter aus. Deshalb bieten Susan Tenney and Jonathan Cohn jetzt auch Level 2 Kurse an. Hier können die Studentinnen und Studenten ihr Wissen vertiefen und ausbauen und sie lernen mehr darüber, wie man für Kunden Pferde behandelt. Denn Susan Tenney weiss, wovon sie spricht. Nebst ihrer Kursleitertätigkeit ist sie auch in der Schweiz unterwegs, um Pferde zu behandeln. In diesen Sitzungen kombinieren Susan Tenney und Jonathan Cohn ihre grosse Erfahrung, um das Wohlbefinden der Pferde zu verbessern. Einzelsitzungen beinhalten eine gründliche Abklärung des Pferdes, was Bewegung, Gesundheit und Benehmen anbelangt und eine energetische Abklärung, welche auf Wunsch auch auf das energetische Wechselspiel von Pferd und Reiter eingeht. Es folgt eine auf die individuellen Bedürfnisse des Pferdes zugeschnittene Ganzkörpermassage, die etwa 11/2 Stunden dauert und Massage, Akupressur und Stretchingtechniken einschliesst, sowie Tipps für die Besitzer, was sie im Anschluss selber machen können. „Im Moment fehlt mir wohl auch die Zeit, das beruflich auszuüben. Aber im Freundeskreis helfe ich gern“, meinte Ursula Meyer auf die Frage, ob sie es auch professionell machen möchte. „Akupressur hat auch für mich persönlich sehr viel gebracht. Es hat mich und mein Leben, meine Ziele verändert. Und mein Pferd liebt es. Nur schon deshalb, hat sich der ganze Kurs gelohnt!“ Ursula Meyer macht jetzt noch eine weitere Ausbildung für Shiatsu für Menschen. Sie möchte damit auch noch mehr Erfahrungen sammeln. Tieren etwas Gutes tun Die zweite erfolgreiche Prüfungsabsolventin, Sabine Krause macht Akupressur, weil sie den Tieren etwas Gutes tun möchte. Sie wollte schon immer gerne mit Tieren arbeiten, jedoch keine Ausbildung als Tierarztgehilfin machen. Nach der Ausbildung als Shamanischer Berater und Kursen in Tierkommunikation kam sie durchs Internet auf Elemental Acupressure. Entschlossen, gerade dieses Programm in Akupressur zu machen, hat sie sich, weil Wochenendkurse, also berufsbegleitend, angeboten werden. Das gab den Ausschlag. Sabine Krause schnupperte zuerst in den beiden Einführungskursen „Shiatsu und Akupressur für Pferde“ Elemental Acupressure Luft. „Es hat mir beim ersten Kurs schon den Ärmel hineingezogen. Ich habe die Energie gespürt und hautnahen Kontakt mit dem Tier auf einer sehr speziellen Ebene gehabt.“ Schon früh entschied sie sich, das ganze Programm zu machen. „Du möchtest immer mehr und mehr wissen. Ich habe begonnen es aufzusaugen“, erzählte sie weiter. Sabine Krause möchte einmal mit Kunden arbeiten. „Ich sehe, wie man so den Tieren helfen kann. Mit wenig kann man viel bewirken und die Tiere sind so dankbar. Mit der Zeit möchte ich gern weg vom Beruf und nur noch das machen, aber das braucht Zeit. Weg vom Büro hin zum Tier. Ich werde sicher bei Susan weitere Kurse besuchen, im Moment als Weiterbildung und später möchte ich auch den Level 2 in Angriff nehmen“, schaut sie in die Zukunft. Wer sich für die Kurse oder Sitzungen mit Susan Tenney und Jonathan Cohn interessiert, findet alle weiteren Daten und Infos unter www.elementalacupressure.com
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Vortrag mit Dr. med. vet. Pascal Bucher Arthrose beim Pferd – nichts mehr zu machen? Grossen Anklang fand am Freitag, 24. November der in Rothenburg stattfindende Vortrag mit Dr. med. vet. Pascal Bucher. Mit Hilfe von hervorragenden Bildern und schematischen Darstellungen illustrierte der Tierarzt und Springreiter das Thema Arthrose und erklärte auf kompetente und gut verständliche Art.
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sa. Rund 40 interessierte Pferdebesitzerinnen und –besitzer fanden sich kürzlich in Rothenburg zu einem von Susanne Angliker organisierten Vortrag ein. Viele kannten den in Beinwil am See praktizierenden Tierarzt Dr. med. vet. Pascal Bucher schon von vergangenen Vorträgen. Immer wieder versteht es der junge Tierarzt und Springreiter seinen Zuhörern ein Thema auf kompetente, verständliche und interessante Art näher zu bringen. Auch diesmal war dies nicht anders. Mit Hilfe einer Power Point Präsentation mit zahlreichen Fotos, Röntgenbildern und schematisch dargestellten Zeichnungen illustrierte er das Thema, holte die volle Aufmerksamkeit der Zuhörer und regte zu Fragen an. „Es geht mir heute einfach darum, dass man einen Einblick bekommt. Viele meiner Kunden wissen gar nichts über dieses sehr aktuelle und weite Thema. Man kann grundsätzlich Arthrose nicht heilen, aber es gibt verschiedene Möglichkeiten den Pferden das Leben lebenswerter zu machen. Ich möchte aber klar festhalten, dass es bisher kein Wundermittel gibt“, führte Bucher aus. Der Referent, der kürzlich einen Unfall gehabt und die Schulter gebrochen hat, schmunzelte: „Warum ich jedoch deshalb nicht Arthrose gefährdet bin, werdet ihr am Ende des Vortrags wissen.“ schmerzhafte Gelenkserkrankung Und schon ging es los: Arthrose ist nur möglich in Verbindung mit einem Gelenk, es ist eine degenerative Gelenkserkrankung, ein Missverhältnis zwischen Beschaffenheit und Beanspruchung. Arthrose kommt in Schüben und es geht ihr eine Arthritis, also eine Gelenksentzündung voraus. Dr. med. vet. Pascal Bucher erklärte, was man unter dem Begriff „Schalen“ versteht und was Gallen sind. Er sprach über Grundbegriffe und die Anatomie eines Gelenks, über Gelenkschmiere und vieles mehr. Dann kam ein ausführlicher Teil über die Diagnostik „damit ihr überhaupt wisst, was Euer Tierarzt mit Eurem Pferd macht“. Er erklärte, warum es für ihn so wichtig sei die Vorgeschichte zu kennen und worauf ein Tierarzt achtet, wenn er das Pferd ansieht. „Wichtig ist es auch den Schritt und Trab auf harter und weicher Volte zu sehen.“ Mit ganz vielen Bildern illustrierte er die Beugeprobe und andere Stressproben und zeigte und erklärte schliesslich anhand eines Präparats und von Bildern, was Leitungsanästhesien sind. „Obwohl es Leute gibt, die sagen ein Pferd könne auch simulieren, glaube ich das nicht. Deshalb können wir so herausfinden, wo das Problem ist.“ Im Gegensatz zu ungefährlichen Leitungsanästhesien gilt es bei Gelenksanästhesien aufzupassen wegen der Infektionsgefahr. Er habe noch nie erlebt, dass es eine Infektion gegeben habe, mache die Besitzer jedoch immer auf die Gefahren aufmerksam. Mit Fragen ans Publikum wie zum Beispiel „Weiss jemand, warum Ultraschall im Bereich Kniegelenk sinnvoll ist?“ beteiligte er seine Zuhörerinnen und Zuhörer am Referat. Dr. med. vet. Pascal Bucher erklärte bildgebende Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, Szintigraphie, CT, MRI und Arthroskopie immer mit den entsprechenden Bildbeispielen und Vor- und Nachteilen. Je mehr Blut, desto mehr Chip Nach einer Pause sprach Bucher ausführlich über Gelenkchips: „Ein Chip muss nicht Arthrose bedeuten, sie kann aber daraus entstehen. Es ist wichtig einen Chip frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.“ Oft sei eine Bewertung beim Ankauf sehr schwierig, ein Tierarzt müsse den Kunden jedoch darauf aufmerksam machen, auch wenn es später vielleicht keine Probleme machen werde. Chipbildung ist eine Störung während der Wachstumsphase und Umbauphase. Es kann schon im Mutterleib beginnen. 5 bis 20% der Pferde haben einen Chip, seit neustem weiss man: je mehr Blut, desto mehr Chip. Dass dies ein Thema ist, welches auch die Pferdebesitzer beschäftigt, merkte man an der regen Diskussion, welche sich zu diesem Teil des Vortrags entfachte. was kann man tun? „Therapie ist sicher das Wichtigste für Euch als Reiter, damit wir wissen, wie man es behandeln kann“, führte Bucher in den letzten Teil seines Vortrags ein. „Es kursieren viele Geschichten und Mythen. Man kann Arthrose jedoch nicht rückgängig machen. Man kann nur sehen, dass es nicht weiter geht“, betonte er. Systemische Entzündungshemmer, Gelenksinjektionen, lokale Therapie, Physiotherapie (Wie viel Bewegung braucht ein Pferd mit Arthrose? war eine Frage, welche die meisten beschäftigte.), Hufbeschlag, alternative Präparate, Chirurgie und Gentherapie sind die Hauptstichworte für die Behandlung von Arthrose. All diese Möglichkeiten stellte der Tierarzt vor mit ihren Vor- und Nachteilen. Dazu erzählte er aus seiner Erfahrung und betonte, er sei auch offen für Neues. „Es gibt noch hundert andere Möglichkeiten. Ich kann aber nicht dozieren über etwas, was ich selber nicht angewandt habe. Jeder Pferdebesitzer muss schlussendlich mit seinem Tierarzt zusammen selber entscheiden, was für ihn Sinn macht. Die Pferde sprechen unterschiedlich auf die verschiedenen Behandlungen an.“ – „Ich bin ganz klar Schulmediziner. Ich bin aber sehr offen auch für anderes, kann darüber aber nicht Auskunft geben“, sagte Bucher auf seine sympathische Art während der Schlussdiskussion und bat die anwesende Gerda Fürling noch kurz etwas aus ihrer Erfahrung als Homöopathin zu sagen. Und genau diese Flexibilität, das Interesse sich selber immer wieder fortzubilden, seine Art auf jeden seiner zwei- und vierbeinigen Kunden individuell einzugehen und das Engagement, welches auch in seinem Vortrag stark zu spüren war, ist wohl das, was den jungen Referenten so auszeichnet und den Saal bei seinen Vorträgen immer mehr füllt.
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Stand: 25.02.11